Wilkommen zu Lien



Wilkommen zu Lien

Lien Top

Pflanzen

Sumpf-Kratzdistel

Die Sumpf-Kratzdistel wächst auf Feuchtwiesen, in Sümpfen und Mooren. Sie blüht Juni bis August und kann bis zu zwei Meter groß werden. Der Stängel und die Blätter sind mit vielen kleinen Dornen besetzt. Auf dem Foto der Sumpf-Kratzdistel ist auch der Schmetterling Baum-Weißling zu sehen.

Kaertidselsortaarethvidving

Trollblume


Wenn Weidetiere oder Pferde auf den Wiesen grasen und diese nicht entwässert, gedüngt oder mit Bioziden besprüht werden, entsteht auf ihnen ein buntes Leben mit Schmetterlingen, Blumen und Vögeln. Die Trollblumen sind abhängig davon, dass Tiere auf den Weisen grasen, weil ihr Lebensraum sonst verkrautet. Unter Lien gibt es immer noch Gebiete mit vielen Trollblumen.

Engblomme

Bach-Nelkenwurz

Die Bach-Nelkenwurz gehört genauso wie das Echte Mädesüß zur Familie der Rosengewächse. Sie gedeiht an Wasserläufen und auf Wiesen. Sie ist eine gute Nektarpflanze für die Bienen und blüht von Mai bis Juni.

Engnelikkerod

Echtes Mädesüß

Mädesüß bildet dichte Bestände und wächst an Wasserläufen sowie feuchten Wiesen. Die Blüten haben keinen Nektar, sondern werden von Pollen sammelnden Insekten bestäubt. Man kann die Blüten zum Aromatisieren von Met (Honigwein) verwenden, worauf auch der Name hinweist, der soviel wie „Metsüße“ bedeutet.

Mjoedurt

Judasohr

Dieser braune Pilz, dessen Forn an ein Ohr erinnert, wächst vor allem an Holunder in Küstennähe. Das Judasohr ist gallertartig und essbar.

Judasoere

Havtorn

Havtorn

Reisen-Bärenklau

In diesem Gebiet kommt auch der Riesen-Bärenklau vor. Dies ist eine unerwünschte Pflanzenart, die ursprünglich nicht natürlich in Dänemark vorkommt. Sie stammt aus dem Kaukasus und wurde erst Ende des 19. Jhds. nach Dänemark als Gartenpflanze eingeführt. Diese Pflanze ist ein Problem, weil sie sich sehr schnell in der Natur ausbreitet und andere Pflanzen verdrängt. Man sollte sie nicht anfassen, weil der Pflanzensaft schon bei bloßer Berührung ernsthafte Hautschäden hervorrufen kann.

Die Gemeinde Jammerbugt hat einen Einsatzplan zur Bekämpfung aufgestellt. Inhaber von Flächen mit Riesen-Bärenklau müssen die Pflanze bekämpfen. Wenn Sie einen Riesen-Bärenklau sehen, müssen Sie dies der Gemeinde melden. Auf der Internetseite der Gemeinde www.jammerbugt.dk findet man eine Anleitung zur Bekämpfung.

Die Landschaft

Die markantesten Landschaftselemente sind vom steinzeitlichen Küstenverlauf zurückgebliebene Steilküsten, Erosionsspalten, sowie Dünen und Moore. Dominierend ist hier das etwa 7 km lange Lien-Kliff, Dänemarks höchstes Küstenkliff. Bis etwa zum Jahr 0 lag dieses Kliff direkt an der dänischen Meeresküste. Zur Zeit des steinzeitlichen Meeres war das Lien-Kliff ein Lehmkliff ohne Bewuchs mit den vielen Erosionsspalten, die heute Senken mit Waldbestand sind: Langdalen, Fosdalen, Nøddedalen und Dybdal.

Unter Lien ist die große zusammenhängende Dünenlandschaft mit von Heide und Gras bewachsenen Inlandsdünen zu sehen.

Habitatgebiet

Das Lien-Kliff gehört zum Natura 2000-Gebiet Nr. 21, Ejstrup Klit, Egvands Bakker und Lien mit Unterlien. Dieses Natura 2000-Gebeit umfasst 2.347 ha und besteht aus zwei Habitatgebieten.

Im Großteil der tiefen Spalten auf Lien haben sich schöne Grundwasserquellen entwickelt, wie sich auch an mehreren Stellen zu Fuße des Kliffs Kalksumpfzonen und Grundwasserquellen finden. Unter dem Lien verläuft der Bach Svenstrup Å. Auf dem Lien-Kliff selbst befinden sich an mehreren Stellen sehr wertvolle saure Wiesen und Kalkwiesen.

Die Natura 2000-Richtlinie der EU verpflichtet Dänemark, alles Notwendige zu tun, um eine Reihe seltener, bedrohter oder besonders charakteristischer Naturarten zu schützen oder wiederherzustellen. In Dänemark gibt es insgesamt 246 Natura 2000-Gebiete – davon liegen allein sechs in der Gemeinde Jammerbugt.

Naturschutz

Teile des Lien-Kliffs sollen licht und ohne Bäume sein, so sehen es die Naturschutzbestimmungen und der Natura 2000-Plan für das Gebiet vor. Von den früheren lichten, grasbewachsenen Kliffbereichen mit ihrer artenreichen Vegetation ist nicht mehr viel übrig. Deshalb ist hier ein Einsatz für die Natur wichtig.

Zu Beginn des 20. Jhds. wurden große Teile des Lien-Kliffs mit Haustieren abgegrast. Heutzutage ist das Fällen von Bäumen und Pflege durch Weidegang auf den Wiesen notwendig, um diesen Naturtyp zu erhalten. Das Gleiche gilt für die Heide- und die Feuchtgebiete mit Kalksumpf, wo Überwucherung ebenfalls ein Problem ist.

Koer

Tiere


Dachs

In diesem Gebiet gibt es einen sehr starken Dachsbestand und somit auch viele Dachsbauten. Ein Dachsbau lässt sich von einem Fuchsbau u. a. an der tiefen Furche unterscheiden, die der Dachs gräbt, wenn er die Erde aus dem Bau scharrt. Der Dachs ist ausgesprochen nachtaktiv. Er ist Dänemarks größtes Raubtier und ist seit 1994 geschützt.

Graevling

Fuchs

Der Fuchs ist der Abfallentsorger der Natur. Er räumt auf und frisst in der Natur gefundenes Aas. Hauptsächlich ernährt er sich jedoch von Mäusen und Vögeln. Im Sommer und Herbst frisst er auch Regenwürmer, Insekten und Beeren. Für den Fuchs gibt es Jagdzeiten.

Raev

Kreuzotter

Dänemarks einzige Giftschlange. Sie ist an sonnigen Plätzen im April und Mai zu finden, wenn sie gerade aus der Winterruhe erwacht ist. Die Männchen sind normalerweise grau mit schwarzen Zickzack-Streifen und die Weibchen braun mit dunkelroten oder -braunen Zickzack-Streifen. Wie alle Reptilien ist auch die Kreuzotter geschützt. Siehe www.naturcenterfosdalen.dk.

Hugormihugstilling

Hirsche

In Dänemark leben vier Hirscharten: Rothirsch, Dammhirsch, Sikahirsch und das Europäische Reh.

In diesem Gebiet kann man außer dem Sika alle Arten treffen. Von Natur aus sind Hirsche tagaktiv, aber aufgrund der menschlichen Aktivität verstecken sie sich normalerweise tagsüber. Der Rothirsch ist in Dänemark das größte wildlebende Säugetier. Für Hirsche gibt es Jagdzeiten.

Hjorte

Vögel


Bussard

Im Frühling kann man große Schwärme von ziehenden Raubvögeln beobachten, besonders von Bussarden. Die skandinavischen Mäusebussarde ziehen durch Dänemark zu ihren weiter im Norden gelegenen Brutplätzen.

Der Bussard nutzt die Thermik, um ohne großen Energieaufwand in große Höhen zu schweben und gleitet danach weiter zum nächsten aufsteigenden Luftstrom.
Der Mäusebussard ist in Dänemark der am weitesten verbreitete und am häufigsten vorkommende Raubvogel.

Musvaage

Wiesenpieper

Der Wiesenpieper benötigt offene Flächen mit niedriger Vegetation. Er baut seine Nester am Boden als Halmbau auf Strandweisen oder in Mooren. Der Wiesenpieper hat einen charakteristischen Ruf, der lautet „ist ist ist“.

Engpiber

Rohrsänger

Der Rohrsänger ist ein lebhafter kleiner bräunlicher Vogel. Oft hüpft er mit dem Kopf nach unten im Schilf umher. Der Gesang des Rohrsängers ist vielfältig mit Strophen von langen schrillen Tönen. Er singt oft nachts.

Roersanger

Feldlerche

Sie gehört in Dänemark zu den häufigsten Vögeln, nur die Amsel und der Buchfink kommen häufiger vor. Die Feldlerche ist ein Frühlingsbote; zu dieser Zeit ist ihr Gesang fast rund um die Uhr zu hören. Das Nest ist schwer zu finden, da es nur eine kleine Vertiefung im Boden ist, die mit Wurzeln und Stroh ausgefüttert wird.

Sanglaerke

Kuckuck

Anfang Mai kann man den charakteristischen Kuckucksruf hören und wenn man Glück hat, auch den schönen Gesang der Nachtigall von den Weidenbüschen unter Lien. Der Kuckuck und die Nachtigall sind beide Sommergäste, die in Afrika überwintern.

Goeg

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Jammerbugt Natur